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Eigene API-Schlüssel verwenden

Mit Bring Your Own Key (BYOK) können Nutzer einen eigenen API-Schlüssel für eine vom Administrator vorkonfigurierte KI-Verbindung hinterlegen. Nutzer können dabei weder neue Provider noch eigene Base URLs, Protokolle, Header oder Modelle hinzufügen.
BYOK ist pro Verbindung standardmäßig deaktiviert. Ohne aktive BYOK-Verbindung verwendet MDScribe weiterhin den vom Administrator hinterlegten Schlüssel und die begrenzte kostenlose Test-Quota.

Für Administratoren

  1. Öffnen Sie Admin → Systemeinstellungen → KI-Provider & Modelle → Verbindungen.
  2. Aktivieren Sie auf einer bestehenden Verbindung Nutzer-API-Schlüssel (BYOK).
  3. Die Verbindung erscheint danach unter Einstellungen → KI-Zugang bei den Nutzern.
Die Verbindung bleibt vollständig unter Kontrolle des Administrators: Protokoll, Base URL, Modellkatalog und Standardmodelle können Nutzer nicht ändern. Die Freigabe kann jederzeit deaktiviert werden. Bereits verschlüsselt gespeicherte Nutzerschlüssel bleiben dabei erhalten, werden aber nicht verwendet.

Für Nutzer

Öffnen Sie Einstellungen → KI-Zugang. Für jede freigeschaltete Verbindung können Sie:
  • einen Anzeigenamen und API-Schlüssel hinterlegen,
  • den Schlüssel prüfen und verschlüsselt speichern,
  • die Verwendung aktivieren oder deaktivieren,
  • Namen oder Schlüssel ersetzen sowie
  • die Verbindung vollständig löschen.
Der Schlüssel ist write-only: Nach dem Speichern wird er nicht wieder im Browser angezeigt. Eine Umbenennung oder Deaktivierung liest den Schlüssel nicht aus.

Quota und Kosten

Ein Modellaufruf über eine aktive eigene Verbindung verbraucht keine MDScribe-Quota. Benötigt eine Anfrage mehrere Modelle, etwa für Audio-Transkription und Textgenerierung, ist sie nur dann vollständig von der MDScribe-Quota ausgenommen, wenn jeder dieser Aufrufe durch einen aktiven Nutzerschlüssel abgedeckt ist. Kosten, Guthaben, Rate Limits, Aufbewahrung und Nutzungsbedingungen des jeweiligen Providers gelten weiterhin für den Nutzer. Wird ein aktiver Nutzerschlüssel vom Provider abgelehnt, wechselt MDScribe nicht automatisch auf den Betreiberschlüssel.

Sicherheit und Datenschutz

  • Schlüssel werden mit dem Instanz-Secret verschlüsselt in PostgreSQL gespeichert.
  • Schlüssel, Chiffretexte und nutzerspezifische Verbindungsnamen erscheinen nicht in Nutzungsereignissen, Telemetrie oder Fehlermeldungen.
  • Nutzer-Clients werden pro Anfrage erstellt und nicht global gecacht.
  • Die Inhalte fließen weiterhin über den MDScribe-Server zum vom Administrator konfigurierten Provider.
  • Der Datenweg und mögliche nachgelagerte Anbieter richten sich nach dieser Verbindung; siehe KI-Datenfluss.