> ## Documentation Index
> Fetch the complete documentation index at: https://docs.mdscribe.de/llms.txt
> Use this file to discover all available pages before exploring further.

# KI-Datenfluss

> Wie Daten durch die KI-Pipeline von MDScribe fließen

## KI-Datenfluss

Der konkrete Datenweg hängt von den Verbindungen und Standardmodellen ab,
die der Administrator der jeweiligen MDScribe-Instanz konfiguriert hat.
MDScribe macht deshalb keine pauschale Zusage zu Zero Data Retention,
Speicherregionen oder Unterauftragnehmern.

### Verantwortungsgrenze

* **Öffentliche MDScribe-Cloud:** ausschließlich für synthetische oder bereits
  wirksam anonymisierte Inhalte. Reale oder lediglich pseudonymisierte
  Patientendaten dürfen dort nicht verarbeitet werden.
* **Self-Hosting:** Die betreibende Einrichtung kontrolliert Infrastruktur,
  Provider, Verträge, Protokollierung und Aufbewahrung und muss den Einsatz
  selbst technisch, organisatorisch und rechtlich prüfen.

### Übersicht

```text theme={"theme":{"light":"solarized-light","dark":"solarized-dark"}}
Nutzer
  ↓ TLS
MDScribe-Server
  ↓ TLS
admin-konfigurierte Provider-Verbindung
  ↓ gegebenenfalls
nachgelagerter Modellanbieter
```

Die Antwort läuft denselben Weg zurück. Bei lokalen Verbindungen kann der
gesamte Provider-Pfad in der Infrastruktur des Betreibers bleiben. Ein
Aggregator wie OpenRouter kann Anfragen an weitere Modellanbieter leiten.

### Verarbeitungsschritte

1. Der Browser überträgt Eingaben und Anhänge verschlüsselt an den
   MDScribe-Server.
2. MDScribe kombiniert sie mit dem passenden, code-eigenen Prompt sowie
   ausgewählten Template-Informationen.
3. Das konfigurierte Standardmodell erhält die Anfrage. Nicht nativ
   unterstützte Audio-, Bild- oder Dokumenteingaben können zuvor über andere
   konfigurierte Modelle verarbeitet werden.
4. Jeder Modellaufruf geht an die Verbindung, der das Modell in der
   MDScribe-Datenbank zugeordnet ist.
5. Provider können abhängig von ihrer eigenen Architektur weitere
   Unterauftragnehmer oder Modellanbieter einsetzen.
6. Ergebnisse werden an MDScribe und anschließend an den Browser
   zurückgegeben.

### Betreiber- und Nutzerschlüssel

Standardmäßig authentifiziert MDScribe Provider-Aufrufe mit dem verschlüsselt
gespeicherten Schlüssel des Instanzbetreibers.

Hat der Administrator eine konkrete Verbindung für
[BYOK](/providers/byok) freigeschaltet und der Nutzer dort einen aktiven
eigenen Schlüssel hinterlegt, verwendet MDScribe diesen Schlüssel für
Modellaufrufe über genau diese Verbindung. Protokoll, Base URL und Modelle
bleiben unverändert. Der Schlüssel ändert also die Abrechnung beziehungsweise
Authentifizierung, nicht das Ziel des Datenflusses.

Nutzerschlüssel werden:

* mit dem Instanz-Secret verschlüsselt in PostgreSQL gespeichert,
* nach dem Speichern nicht wieder an den Browser ausgeliefert,
* nicht in Nutzungsereignissen, Telemetrie oder Fehlermeldungen gespeichert
  und
* nur unmittelbar für Validierung und Provider-Aufruf entschlüsselt.

### Aufbewahrung und Providerbedingungen

Für jeden konfigurierten Provider müssen Betreiber beziehungsweise
BYOK-Nutzer dessen aktuelle Bedingungen prüfen, insbesondere:

* Zweck und Rechtsgrundlage der Verarbeitung,
* Speicher- und Löschfristen,
* Verarbeitungsregionen,
* Unterauftragnehmer und mögliche Weiterleitung,
* Nutzung für Training oder Produktverbesserung,
* Sicherheitsmaßnahmen sowie
* Kosten, Guthaben und Rate Limits.

Ein Provider-Flag oder Marketingbegriff allein ersetzt diese Prüfung nicht.
